Kapstadt und Umgebung!

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Table Mountain, Cape Town, South Africa

Unsere Reise nach Südafrika begann mit einem Emirates Flug von Frankfurt nach Kapstadt mit Zwischenstopp in Dubai. Wir kamen erst abends an und fuhren direkt zu unserer Unterkunft nach Camps Bay. Am Ende unseres road trips verbrachten wir erneut ein paar Tage hier.

Cape Town, South Africa

Klassisches Sightseeing ist nicht so wirklich in Kapstadt. Wenn eine Stadt von so gewaltiger Natur umgeben ist, dann ist es aber auch nicht so wirklich wichtig.

Camps Bay, Cape Town, South Africa

Die Capetonians sind super nett und die Stadt hat ein tolles Flair. Wir würden euch mindestens drei Tage empfehlen, eine Woche ist aber besser und glaubt mir, ihr werdet bleiben wollen.

The Old Biscuit Mill, Cape Town, South Africa

The Old Biscuit Mill

Also diesen Ort hier hatten wir uns spannender vorgestellt. Vielleicht lag es an der Jahreszeit. Die Old Biscuit Mill ist ein wirklich schöner Hipstermarkt mit ein paar Geschäften, die etwas teuer sind.

The Old Biscuit Mill, Cape Town, South Africa

Wir hatten auf den Essmarkt gehofft und wurden enttäuscht. Hatten uns wohl im Tag vertan. Am besten ihr informiert euch vorher. Die Homepage könnte helfen.

Bo Kaap, Cape Town, South Africa

Bo Kaap

Das Bo Kaap ist das Malayenviertel in Kapstadt. Es wird daher auch Malay Quarter oder Cape Muslim Quarter genannt.

Bo Kaap, Cape Town, South Africa

Es ist bekannt für seine bunten Häuserreihen, welche man auch schon oben vom Signal Hill erkennen kann. Es gibt hier ein paar Guesthäuser, sonst wirkte das Viertel sehr verschlafen. Es ist aber wirklich hübsch. Ein kleines buntes Utopia.

Victoria&Alfred Waterfront, Cape Town, South Africa

Victoria & Alfred Waterfront

Unter Capetonians ist die restaurierte Hafenanlage wohl als Touri Einkaufsshoppingparadies verschrien. Wir fanden es sehr schön.

Victoria & Alfred Waterfront, Cape Town, South Africa

Da bei uns das Wetter an diesem Tag nicht so ganz mitspielte, war es die ideale Beschäftigung für uns. Es gibt einen großen Food-Court und bei gutem Wetter gehen hier die Sunset Cruises los. Nur leider für uns nicht. Das nächste Mal dann.

The Canal Walk, Cape Town, South Africa

The Canal Walk

Eigentlich kommt man ja nicht nach Kapstadt, um in Malls zu shoppen. Am Tag unseres Rückflugs hatten wir aber ein paar Stunden Zeit und Janet (Besitzerin unseres B&Bs in Bloubergstrand) empfahl uns einen Ausflug zum Canal Walk, der ja eh viel günstiger ist als die V&A Waterfront.

The Canal Walk, Cape Town, South Africa

Die größte Mall in Afrika ist ein Konsumtempel der seinesgleichen sucht. Irgendwie passt es nicht so ganz in das Afrikabild, das man hat. Ein wunderschöner Hochsicherheitstrakt im venezianischen Stil beglückt die Menschheit mit gefühlt einer Millionen Geschäften aller Art, einem riesen Food Court und seiner Architektur.

Es ist kein Muss. Wer aber etwas Zeit rumbringen möchte, der sollte sich den Canal Walk mal ansehen.

Bloubergstrand, Cape Town, South Africa

Bloubergstrand

Einer der wunderschönen Hausstrände Kapstadts. Das Wasser ist glasklar, der Sand ganz weiß. Im Sommer sind die Badestrände sicher voll.

Bloubergstrand, Cape Town, South Africa

Für uns war es ein guter Ausgangspunkt für unseren Tagesauflug in den West Coast National Park. Der Ort wirkt etwas wie ein Hochsicherheitstrakt. Als nicht Einwohner können wir die gefühlte Sicherheitslage natürlich nicht beurteilen.

Camps Bay, Cape Town, South Africa

Camps Bay

Unser absoluter Lieblingsort. Der Strand ist total schön und von etwas weiter weg wie ein Bilderbuchort. Es liegt direkt unterhalb der 12 Aposteln, hat einen schneeweißen Hausstrand und das mehr oder weniger tosende Meer hat eine tolle Farbe. Außerdem kann man hier auch noch den mächtigen Lion’s Head bewundern.

Camps Bay, Cape Town, South Africa

Camps Bay wird auch als Côte d’Azur Südafrikas bezeichnet. Wir finden es hatte eher was von Miami Beach. Beides ist etwas übertrieben, aber Afrika ist hier sicher weit weg.

Camps Bay, Cape Town, South Africa

Die Stimmung ist schön ausgelassen. Als wäre das ganze Leben einfach nur Urlaub. Es ist zu Recht eines der beliebtesten Orte Kapstadts. Am Ocean’s Drive befinden sich einige Restaurants und Bars. Wer gesehen werden möchte, kommt nach Camps Bay.

Camps Bay, Cape Town, South Africa

Sobald hier die Sonne rauskommt, ist hier die Hölle los. Tagsüber sowie Abends. Umgekehrt aber auch wie ausgestorben sobald es kühler wird. Was hier teilweise als Winter wahrgenommen wird, ist für uns natürlich ein Witz. Eine dünne Jacke ist ausreichend.

Neidisch waren wir auf die Schüler der Camps Bay High School. Jeden Tag zur Pause so einen Ausblick zu haben ist wirklich beneidenswert.

Camps Bay, Cape Town, South Africa

Ähnlich wie in Bloubergstrand wird auch hier Sicherheit sehr wertgeschätzt. Die martialisch klingenden Namen der Sicherheitsdienste wie ‚Armed response‘ sollen anscheinend schon von vornherein abschreckenden Charakter besitzen. Die Schickeria weiß sich eben zu helfen.

Table Mountain, Cape Town, South Africa

Table Mountain

Auf das Wahrzeichen Kapstadts hatten wir es leider nicht geschafft. Sobald es das Wetter erlaubte (wolkenlos und windstill) standen die Menschen Schlange um mit der Seilbahn auf den Tafelberg zu kommen. Wenn es in der Nebensaison schon so läuft, können wir uns nicht vorstellen, wie überlaufen es im Hochsommer ist. Für parken, anstellen, hoch-und runter dürft ihr ruhig ein paar Stunden einrechnen.

Bloubergstrand, View of Table Mountain, Cape Town, South Africa

Die Aussicht ist sicher fabelhaft. Uns war es einfach zu stressig. Einen Blick auf den mächtigen Tafelberg hat man aber aus verschiedenen Blickwinkeln und die Aussicht auf die Stadt bekommt man auch von woanders.

Lion's Head, Cape Town, South Africa

Lion’s Head

Der Lion’s Head ist mächtig und die Wanderung wert. Das erste Stück war relativ einfach zu wandern, die zweite Hälfte verlangt einiges an Kletterei und ist vor allem beim Abstieg nichts für Angsthasen.

Lion's Head, Cape Town, South Africa

Lion's Head, Cape Town, South Africa

Lion's Head, Cape Town, South Africa

Locker lässig gingen die Capetonians in der trendigsten Wanderkluft an uns vorbei, weil ‚just your everyday hike‘. Für die schönen Menschen der Stadt gehört es wohl zum Fitnessplan den Lion’s Head in einer bestimmten Zeit hochzuschaffen.

Lion's Head, Cape Town, South Africa

Ich war da nicht so lässig und schon gar nicht fit, habe es dennoch geschafft. Jan ist da grundsätzlich besser in Form. Einfach ist auf jeden Fall etwas anderes.

Lion's Head, Cape Town, South Africa

Ich würde es trotzdem wieder machen. Der Blick von oben, wenn man es geschafft hat ist unglaublich. Wir hatten perfektes Wetter und einen rundum Blick über die Stadt.

Lion's Head, Cape Town, South Africa

Lion’s Head ist eine super Alternative zum Tafelberg. Man kommt nur zu Fuß rauf.

Signal Hill, seen from Lion's Head, Cape Town, South Africa

Signal Hill

Und das ist für die Stinkfaulen. Wer keine Lust auf wandern oder Schlange stehen hat, der ist mit den Signal Hill gut beraten. Es gibt einige Haltepunkte und die Sicht ist auch hier super. Er ist natürlich deutlich niedriger an Höhe als die anderen beiden, daher ein Kompromiss.

Robben Island seen from Signal Hill, Cape Town, South Africa

Wer Zeit und Lust hat, kann auch noch einen Ausflug nach Robben Island ins Mandela Museum machen. Wir müssen das auf unseren nächsten Besuch verschieben.

Wart ihr schon mal in Kapstadt? Was hat euch am besten gefallen?

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