Trauminsel Santorini!

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Oía, Santorini, Greece

Es gibt diese eine Insel in Europa, bei der sich Menschen weltweit einig sind: Den Himmel auf Erden, den findet man auf Santorini. Mein Ehemann (der tollste und beste aller Zeiten) hat diese Reise für mich zum Geburtstag organisiert. Glücklicher hätte er mich nicht machen können.

Oía, Santorini, Greece

Jeder kennt die Bilder mit den weißen Häusern und den blauen Kirchenkuppeln eingebettet in die Felsen der Caldera. Aufgrund ihrer Beliebtheit hat sich Santorini in den letzten Jahren nicht unbedingt zu einem günstigen Reiseziel entwickelt.

Im Mai geht die Saison auf der Insel erst so langsam los und an den Hotspots war zum Teil schon die Hölle los. Wären die Preise niedriger, die Insel würde es wahrscheinlich nicht überleben.

Santorini, Greece

Santorini – Schönste Insel der Kykladen

Nicht dass wir die anderen Inseln der Kykladen schon gesehen hätten. Wir können uns aber einfach nicht vorstellen, dass es eine Schönere gibt.

Santorini gehört zu einer Inselgruppe der südlichen Kykladen und liegt im Ägäischen Meer. Zu dieser gehören auch Thirasia und Aspronisi, welche ebenso den Rand des Vulkans bilden. In der Mitte befinden sich Palea Kameni und Nea Kameni, die Vulkaninseln.

Oía, Santorini, Greece

Ihren Namen verdankt Santorini den Venezianern, die die Insel im 12. Jahrhundert nach der frühchristlichen Basilika in Perissa  ‚Santa Irene‘ benannt hatten.

Die Insel hat etwas mehr als 17.000 Einwohner. Die Menschen der Insel leben hauptsächlich vom Tourismus und dem Weinanbau.

Xenones Filotera, Santorini, Greece

Xenones Filotera – Traumhotel in Imerovigli

Unsere Unterkunft für die Woche heißt ‚Xenones Filotera‘. Es befindet sich in Imerovigli und hat einen unfassbar schönen Ausblick auf die Caldera, Oía und die gegenüberliegende Insel Thirasia. Ein bisschen kann man auch den Skaros Rock und den Vulkan sehen.

Die Zimmer sind groß und sauber, der Pool perfekt (da im Mai noch etwas beheizt) und die Mitarbeiter unfassbar nett. Letzteres meine ich auch so, weil sie sich für alles entschuldigen. Auch wenn es keinen Anlass dazu gibt.

Xenones Filotera, Santorini, Greece

Zwar gibt es auf der Insel einiges zu tun, wenn man aber so einen Pool vor der Nase hat und nette Menschen dir deine Drinks bringen, dann verweilt man hier doch gerne. Also für uns war es auf jeden Fall so. Außerdem nahm Jan für den Trip seine ‚Schwimmbrezn‘ mit (Geschenk von seinen ehemaligen Arbeitskollegen), die sich perfekt in das Santorini Bild fügt.

Das Frühstück im Hotel ist sehr vielfältig und großzügig. Jeden Morgen mit diesem Blick zu frühstücken, das war der wahre Luxus für uns. Unbezahlbar.

Xenones Filotera, Santorini, Greece

Und das Abendessen im Hotel ist vorzüglich (wenn auch nicht ganz günstig). Der Sonnenuntergangsgott war uns am ersten Abend leider nicht ganz so wohlgesonnen. Für die Gesamtsituation aber ist das hier meinerseits natürlich jammern auf hohem Niveau.

Es hat uns sehr gefreut, dass das Hotel einen Parkplatz hat, was bei Hotels mit Caldera Blick nicht unbedingt selbstverständlich ist. Das führt uns zum nächsten Punkt.

 

Mietwagen auf Santorini

Einen Mietwagen würden wir euch auf jeden Fall empfehlen. Ihr seid deutlich flexibler. Busse fahren nicht so häufig wie man es sich wünschen würde und Taxen sind auf Dauer ziemlich teuer. (Beispiel: Oía nach Imerovigli 20€)

Für das Auto fahren auf Santorini müsst ihr etwas Geduld mitbringen: Die Straßen sind eng und schon zu Beginn der Hauptsaison im Mai ist schon sehr viel los. In den ‚Haupttouriorten‘ (blödes Wort) muss man sich die Straßen mit den vielen, vielen Reisebussen teilen. Zur wirklichen Hauptsaison im Juli und August stell ich es mir katastrophal vor.

Santorini, Greece

Hauptorte auf Santorini

Hier ein kurzer Überblick über die ‚Hauptorte‘ in Santorini. Diese befinden sich fast alle an der Caldera. Hier spielt sich das surreale Leben der Insel ab. Außer in Firostefani kann man überall Restaurants und Bars finden (da vielleicht auch, aber wissen wir nicht), auf die wir in einem späteren Post noch eingehen werden.

Oía, Santorini, Greece

Oía

Spricht man ‚Ia‘ aus. Wer Bilder von Santorini sieht, kann sich sicher sein, das mindestens 95% von hier sind. Der Ort mit den weißen Häusern, blauen Kirchenkuppeln und dem Caldera Blick (siehe Anfang des Textes) wirkt surreal. Das Blau-Weiß gibt einem das Gefühl den Himmel auf Erden zu sehen. Nur mit vielen Menschen. Den Himmel stell ich mir leer vor.

Oía, Santorini, Greece

Oía, Santorini, Greece

Der Caldera Blick überzeugt hier von allen Seiten. Das einzige was wir hier nicht machen würden, ist ein Hotel zu nehmen. So schön und luxuriös sie auch sind, Privatsphäre findet man hier keine. Jeder kann dir zuschauen wie du an deinem Privatpool liegst. Jeder betritt die Hotels, weil manchmal auch nicht ganz klar ist, wo es anfängt. Und dafür sind sie wirklich viel zu teuer.

Imerovigli, Santorini, Greece

Imerovigli

In diesem Ort hatten wir unser Hotel. Hier hat man deutlich mehr Ruhe als in Oía und einen tollen Caldera Blick bis nach Oía. Von hier aus kann man den Skaros Rock und die Vulkaninseln sehr gut sehen.

Imerovigli, Santorini, Greece

Es gibt einige Restaurants, die den Menschen das Leben hier noch schöner machen. Dazu aber später.

Firostefani, Santorini, Greece

Firostefani

Für uns eigentlich der uninteressanteste Ort. Der Ausblick mit der berühmten Kirche war uns aber einen kurzen Autostopp wert.

Firá, Santorini, Greece

Firá

Der zweitbekannteste und entsprechend touristischste Ort nach Oía ist Firá. Hier halten viele Kreuzfahrtschiffe, die täglich tausende Touristen ausspucken, die dann wiederum die erst mal die Gassen Firás belagern bevor es nach Oía geht.

Firá, Santorini, Greece

Firá, Santorini, Greece

Firá, Santorini, Greece

Zum Essen gehen, was trinken oder bisschen bummeln ist es ein schöner Ort. Die katholische Kirche ‚Johannes der Täufer‘ fanden wir sehr schön. Kann man sich kurz mal anschauen.

Firá, Santorini, Greece

Firá, Santorini, Greece

Die Stars des Ortes sind definitiv die armen, geschundenen Esel, die Tag für Tag Menschen die über 580 Treppenstufen hochtragen müssen. Zu Beginn der Reise dachte ich, ich mach die Tourischeiße mit. Dann standen sie auf einmal vor mir und sie taten mir leid. Also wer rauf oder runter möchte, nehmt die Seilbahn oder tragt euch einfach selbst. Die armen Tiere.

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