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Städtetrip nach San Sebastián-Donostia über Ostern!

Die beste Zeit für einen Wochenendtrip sind die Ostertage. 4 Tage am Stück frei und man verbraucht keinen seiner kostbaren Urlaubstage.

Nachdem letztes Jahr der Ostertrip aufgrund unserer Hochzeit im Mai verständlicherweise nicht in dieser Form stattgefunden hat, war es dieses Jahr wieder soweit. Mit den lieben Schwiegereltern ging es Richtung wunderschönes San Sebastián (baskisch Donostia) in Nordspanien.

Flug, Mietwagen und Unterkunft in San Sebastian

Flüge nach Bilbao fliegen regelmäßig. Von Frankfurt aus war es kein Problem.

Wir buchten auch einen Mietwagen, um das Baskenland etwas zu erkunden und ohne Probleme von A nach B zu kommen. Die Mietwagenverleiher befinden sich direkt am Flughafen und so lief alles problemlos und einfach ab. Teuer war es auch nicht, so dass wir definitiv einen Mietwagen empfehlen würden.

Unsere Unterkunft buchten wir über Airbnb. Wir mieteten eine Wohnung im Zentrum San Sebastiáns. Sie heißt Precios Vistas Apartments und wird von Alex vermietet. Eine traumhafte Wohnung mit fabelhaftem Blick über das schön angelegte Flussufer. Von der Wohnung sind es nur wenige Gehminuten zur Bucht La Concha.

Rund um die La Concha

La Concha in San Sebastián/ Donostia

Das erste was man über San Sebastián bei der Google Bildersuche findet ist die wunderschöne Bucht La Concha. La Concha bedeutet auf Deutsch ‚die Muschel‘.

Ganz aktuell hat Travelbook den Strand La Concha auf Basis von Tripadvisor-Bewertungen zum schönsten Strand Europas gekürt. Und das unserer Meinung nach zurecht.

Abgesehen von der weiten Strandfläche befinden sich hier viele der Sehenswürdigkeiten der Stadt. Aus diesem Grund ist La Concha auch der touristische Hotspot von San Sebastián.

Entlang der Bucht befinden sich einige Cafés. Etwas touristisch, die Lage macht es aber wieder gut. Der Strand, die Playa de la Concha, ist wirklich breit und das Meer schimmert bei Sonneneinstrahlung ein bisschen Türkis. Im Sommer ist er extrem überfüllt. Wir können es aber gut verstehen.

Palacio Miramar an der La Concha-Bucht

Das kleine Schloss fügt sich schön in das Gesamtbild ein und bietet einen schönen Blick auf die Stadt. Der Garten hinter dem Schloss ist schön angelegt und ist erstaunlich ruhig für die Lage.

Schon bei grauem Himmel fanden wir es schön. Mit etwas blauem Himmel wirkt hier alles wie ein Gemälde.

Ein paar Meter östlich davon befinden sich an der Promenade zwei Bänke, von denen ihr tolle Fotos mit einem traumhaften Blick schießen könnt.

Das Rathaus

Gebaut im Jahre 1897, genutzt als Casino. Seit 1947 wird das wunderschöne Gebäude als Rathaus genutzt. Das Karussel davor und die Christusstatue im Hintergrund fügen sich perfekt ins Bild.

Der kleine Hafen zwischen Altstadt und Berg Urgull

Schön angelegt zum Flanieren. Die Häuser entlang des Hafens sehen wie in den Berg hinein gewachsen aus. Viel passiert hier nicht, ist aber nett anzusehen und befindet sich sowieso auf dem Weg vom oder zum Berg Urgull mit der Chrtusstatue.

Der Berg Monte Urgull mit der Christusstatue

Oben auf dem Berg namens Monte Urgull befindet sich eine Christusstatue umrahmt von der Festung Castillo de la Mota. Wenn das Wetter mitspielt, kann man von hier aus sicher einen tollen Sonnenuntergang sehen. War bei uns leider nicht so.

Die Aussicht war den kurzen, aber steilen Aufstieg wert.

Toll ist vor allem weiter unten das Café in der Batteria de las Damas. Hier hat man einen tollen Blick auf die kleine vorgelagerte Insel Isla de Santa Clara. Die Bucht ist kitschig aber unübertrieben gesagt ein einziges Gemälde.

Aussichtspunkt bei Monte Igueldo

Von diesem Berg hat man mit den tollsten Blick auf die Bucht La Concha. Wenn man es vorher nicht wusste (so wie wir), ist man ganz überrascht, oben einen Vergnügungspark vorzufinden, der von den Einheimischen an einem Osterwochenende selbstverständlich gut genutzt wird.

Wir sind mit dem Mietwagen hochgefahren. Man zahlt hier pro Person etwas über 2€ Eintritt. Die Harten gingen zu Fuß hoch (müssen dann aber trotzdem Eintritt zahlen). Man hat zwar immer wieder einen tollen Blick. Es ist aber erstens ein ganzes weites Stück und zweitens ein recht steiles. Zusätzlich fährt auch eine Zahnradseilbahn vom westlichen Ende der Promenade direkt auf den Gipfel.

Wie auch immer ihr hoch wollt, tut es. Der Blick von oben auf die Stadt ist fantastisch.

Die Altstadt von San Sebastián – Parte Vieja

Schöne Gassen voller Leben. Von junge bis alt ist hier jeder zu jeder Uhrzeit unterwegs. Besonders gut gefallen hatte es uns an der Iglesia des Santa Maria.

Wenn man einen Platz findet, ist es schön, auf den Treppenstufen zu sitzen. Im besten Fall holt man sich vorher noch was zu essen und zu trinken in der Tapasbar Atari Gastroteka gegenüber.

Die Tapasbars der Parte Vieja sind zahlreich und man hat die Qual der Wahl an Pintxos. Dazu gibt es dann noch einen extra Post.

Artzain Onaren katedrala/ Catedral de Buen Pastor

Ein irgendwie schwer auszusprechender Name wie ich finde. Also auf Baskisch. Sie wurde Ende des 19. Jahrhunderts im neogotischen Stil gebaut.

Wir hatten sie eigentlich gar nicht auf dem Schirm. Sie befand sich auf dem Weg von unserem Apartment in Richtung Innenstadt und ist einen Besuch auf jeden Fall wert.

Entlang des Flussufers

Kursaal von San Sebastián

Da wäre zum einen der Kursaal. Er ist architektonisch interessant, da modern und er irgendwie nicht ins Stadtbild passt. Wenn ihr Glück habt, wird der Kursaal nachts beleuchtet.

Die Tabakalera

Was früher eine Tabakfabrik war wird heute als Kulturzentrum genutzt. Von der Aussichtsterrasse hat man einen schönen Blick auf die Stadtsilhouette. Unten gibt es auch ein Café die leckere Tapas und Drinks anbietet.

Um das aufgelistete zu sehen braucht ihr zwischen ein und zwei Tage. Je nach Gusto!

Haben wir etwas Schönes verpasst? Was sind eure Erfahrungen in Donostia?

 

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