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To-Do-Liste für Istanbul!

Blue Mosque, Istanbul, Turkey

Neben dem klassischen Sightseeing bietet es sich natürlich auch an, türkische Eigenheiten und Gepflogenheiten kennenzulernen. Wir listen euch auf, was ihr in Istanbul auf jeden Fall gemacht haben solltet.

Schifffahrt über den Bosporus

Ob tagsüber oder bei Sonnenuntergang muss jeder selbst entscheiden. Fakt ist: Sie gehört auf die To-Do-Liste einer jeden Istanbul Reise.

Vom chaotischen Eminönü Busbahnhof aus (gleich nach der Galata Brücke), kann man sich die Fahrtkarten kaufen. Es gibt günstige, die auch die Locals nutzen und teure nur für die Touristen. Bei beiden sieht man dasselbe! Vermeidet also die Touri-Fahrt.

Den Dolmabahçe-Palast kann man entweder vom Bosporus aus bestaunen oder natürlich direkt. Für die zweite Option reichte leider die Zeit nicht. Daher können wir euch nur den Blick von der Fähre aus empfehlen.

Ortaköy

Idealerweise macht die Bosporus Fähre einen Stopp in Ortaköy und man genießt in einem der vielen Cafés den Blick auf die Bosporus Brücke und die Moschee. Wer was erleben möchte, der sollte hier den Bus zurück nach Eminönü nehmen und Zeuge des Istanbuler Verkehrswahnsinns werden.

Cay

Den traditionellen türkischen Tee kann man überall genießen. Wer ihn nicht so stark mag, sagt der Bedienung einfach „Acik olsun, lütfen“ (‚Bitte nicht zu stark‘).

Türkischer Mokka

Quasi der türkische Espresso, mit ganz viel Kaffeesatz. Muss man hier mal trinken. Entzückung verursacht dieser vor allem, wenn er mit touristisch-orientalischem Geschirr serviert wird. Bei Bestellung wird man in der Regel gefragt, wie stark er gesüßt sein soll. Die Auswahl:

‘Şekkerlı’: Stark gesüßt

‘Orta sekkerlı’: Mittelgesüßt

‘Şekkersiz’: Ohne Zucker

Letztere Wahlmöglichkeit ist nur für die Harten. Wir fanden den mittelgesüßten gut.

Shoppen

Warum man das unbedingt hier machen sollte? Weil die Auswahl so unendlich ist. In den verschiedensten Stadtteilen, ob auf dem Basar oder in einer der vielen riesigen Shoppingmalls. Das Ausmaß in welchem hier dem Konsum gefrönt wird, ist gigantisch. Und Menschen, die willig sind, ihr Geld loszuwerden, die werden es hier sicher schaffen.

Wir mussten leider feststellen, dass zumindest am ägyptischen und am Gewürzbasar leider nicht mehr gehandelt wird. Die Preise sind abgesprochen und zum Teil astronomisch (wenn man weiß, wie günstig es außerhalb der Touri-Zonen ist). Die immer mehr werdenden Touristen zahlen leider meist jeden Preis.

Türkische Küche

Hier wird der letzte Hinterwäldler auch merken, dass es bei den Türken mehr gibt als nur Döner. Oft sind die Gerichte sehr fleischlastig. Allerdings sollte man sich nicht die Vielfalt entgehen lassen.

Die ‘Meze’, türkische Tapas, gehören auf jeden Fall mit zur Reise. Die Harten unter euch trinken dann noch traditionell einen Raki dazu. Uns ist der allerdings einfach zu krass.

Essen gehen ist sehr günstig in Istanbul. Klar gibt es auch hier teure Sternelokale, aber wenn wir jetzt von normalen Sphären ausgehen, bekommt man hier viel für wenig Geld! Die Vielfalt ist natürlich überragend! Genau, eben mehr als nur Döner!

Türkischer Honig

Spätestens nach den Chroniken von Narnia muss den jeder kennen. Der kleine Edmund mag Türkischen Honig so sehr, dass er dafür seine Geschwister an die Schneekönigin Jadis verrät.

Er ist omnipräsent und wird oft zum Tee oder Mokka gereicht. Es gibt ihn in zahlreichen Variationen. Und alle schmecken gut. Nur die Bauchwehgefahr ist hoch, wenn man davon zu viel isst. Ihr findet ihn auch unter den Namen ‘Lokum’ and ‘Turkish delight’!

Narghile im Taşhan Basar in Laleli

Viele Menschen mögen Shishas. Wir jetzt nicht so sehr. Aber hier wollten wir doch in eine Shisha-Bar. Bevor wir uns in einen Touri-Schuppen setzen konnten, fanden wir glücklicherweise ein Shisha-Café innerhalb osmanischer Gemäuer. Im Innenhof des Historischen Basars Taşhan, in Laleli.

Der Komplex stammt aus dem 18. Jahrhundert. Alleine durch die Gänge zu marschieren war schon interessant. Bei Dunkelheit hat es auch was gruseliges an sich.

Das Shisha-Café ist stilvoll ausgestattet und es waren keine Touristen da. Wir hoffen, dass es zwischenzeitlich immer noch so ist. Preise und Publikum sagten uns, dass es sich hier nicht um ein Touri-Schuppen handelt.

Unters Volk mischen

Die Glücklichen bringen im Rahmen einer solchen Reise etwas mehr Zeit mit. Dann kann man sich nämlich auch mal verlaufen und sich in eines der tollen Studentencafés mit Ausblick verirren. Und Leute beobachten. Oder gleich Backgammon mitspielen.

Ausflug zu den Prinzeninseln

Auch eher was für die Glücklichen mit mehr Zeit. Sollte eigentlich dazugehören, da man die Istanbuler beim Fahrradfahren lernen beobachten kann. In der Stadt ist weder Platz noch Verständnis dafür. Da weicht man eben hierher aus.

Rooftop Bars

Bietet sich hier einfach an. Die Stadt, die wie Rom oder Lissabon auf sieben Hügeln errichtet wurde, bietet dafür zahlreiche Möglichkeiten.

Hamam Besuch

Idealerweise beendet man seinen Trip mit einem Hamam Besuch. Haben wir aus Zeitgründen nicht gemacht, aber wäre schlau gewesen. Am Ende des Sightseeing Marathons sehnt man sich nach etwas Wellness für den geschundenen Körper.




 



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